Die Demokratisierung der deutschen Energieinfrastruktur ist auch ein Erfolg der DGS-Arbeitsgruppe PVplug, die in neunjähriger Normungsarbeit die Normen geöffnet hat. Dabei sind die neuen VDE-Normen ein Paradigmenwechsel: Erstmals ist die Stromeinspeisung in Haushaltssteckdosen zulässig. Marcus Vietzke, Geschäftsführer von Indielux, war von Anfang an diesem Erfolg beteiligt. Seine Untersuchungen für die PI-Berlin-Sicherheitsstudie öffneten nicht nur die VDE-Normen, sondern bilden auch die Grundlage für die patentierte Technologie ready2plugin – einen Algorithmus, der die Temperatur der Hauselektrik simuliert und die Einspeisung beendet, bevor eine Überlastung auftreten kann. Nur so ist es möglich, bis zu 80 % des Strombedarfs eines durchschnittlichen Einfamilienhauses über die Steckdose zu decken. Die Sicherheit dieser Lösung hat sich nicht nur tausendfach im Markt bewährt: der ready2plugin-Stromwächter ist das einzige Sicherheitssystem, dessen Funktion und Ausfallsicherheit im (vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten) DKE-Normungsvorhaben durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE „praxisnah erfolgreich getestet“ wurden.

Mit ready2plugin steht nun eine zweite Energierevolution an: Die steckbare 9.000-Wp-Eigenheim-Photovoltaikanlage – für die Hälfte der deutschen Haushalte die wirtschaftlichste Anlagengröße. Der Steckdosenanschluss erspart etwa 3.000 Euro AC-Installationskosten. Die Installation ohne Elektriker schaltet global den Energiewende-Turbo frei.

dgs.de/newsletter, 26. Februar 2026

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Kategorien: Pressespiegel