
Mini-Solaranlagen fangen die Sonnenenergie ein. Sie sind ideal für Mieter, denn bei einem Wohnungswechsel können sie einfach mit umziehen. Außerdem tragen die Stecker-Geräte zum Umweltschutz bei. Die Module werden mit einem Wechselrichter verkauft.
„Im Solarmodul wird die Sonnenenergie in Gleichstrom umgewandelt.“
– erklärt Marcus Vietzke von der DGS. Der Gleichstrom wird wiederum im Wechselrichter zu Wechselstrom, der in das Wohnungs- oder Hausnetz eingespeist wird. Die Geräte in diesem Netz benutzen vorrangig den Sonnenstrom, danach erst den Netzstrom.
„Bis zum Inkrafttreten der Produktnorm voraussichtlich 2019 können sich Verbraucher und Hersteller am Sicherheitsstandard für steckbare Stromerzeugungsgeräte orientieren, den die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie veröffentlicht hat“, so Vietzke.
Besteht Brandgefahr? Nein, betont Vietzke, es gebe keine erhöhte Brandgefahr oder zum Beispiel Gefahr durch Überspannungsschäden. Er bezieht sich auf Untersuchungen, nach denen mit 600 Watt aus zwei Solarmodulen nicht genug Energie zugeführt wird, um eine fehlerfreie Elektroinstallation zu überlasten.
Süddeutsche Zeitung GmbH, 11. Januar 2018