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Das Berliner Startup Indielux macht den Steckdosenanschluss von stromerzeugenden Geräten möglich. Indielux gelingt dies mit einem vorausschauenden Algorithmus. Das Unternehmen präsentiert unter dem Namen „ready2plugin“ das erste Sicherheitssystem für diese Geräteklasse. Damit ist für den normkonformen Anschluss solcher Geräte erstmals kein Elektriker mehr erforderlich, was die Verbreitung erheblich beflügeln dürfte. Die Entwicklung ist durch eine Normänderung möglich geworden, die durch Indielux maßgeblich vorangetrieben wurde. ready2plugin basiert auf einer Studie von Indielux-Geschäftsführer Marcus Vietzke, PI Berlin und der HTW Berlin. Die Studie untersuchte die Auswirkungen des Anschlusses von stromerzeugenden Geräten an der Steckdose. Die Ergebnisse führten zu einer Änderung der Normung: Seit Mai 2018 ist die Nutzung der Reservekapazität einer Stromleitung möglich. In nur wenigen Monaten setzte Indielux diese Normänderung nun in ein Produkt um, dass die dezentrale Energiewende durch kleine Erzeuger revolutioniert, und präsentiert ein Energiemanagementsystem auf der führenden Solarmesse Intersolar erstmals der Weltöffentlichkeit. Im Vorfeld konnte das Konzept von ready2plugin bereits die Jury des „The Smarter E AWARD“ überzeugen. Indielux steht im Finale dieser Auszeichnung, die im Rahmen der Intersolar 2018 und dessen neuen Innovationsplattform „The smarter E Europe“ vergeben wird. Mit ready2plugin von Indielux könnte der Bereich der privaten, dezentralen Energieerzeugung vor einem Umbruch stehen. Bisher konnten meist nur Hausbesitzer die Möglichkeiten einer eigenen dezentralen Stromerzeugung nutzen. Für mehr als 70 Prozent der Haushalte, vor allem für Mieter, bestanden bislang rechtliche und technische Hürden, die mit ready2plugin entfallen.

solarserver.de, 4. Juni 2018

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Kategorien: Pressespiegel