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Zwei Bewerbungen haben die Juroren Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, Hans Urban, Berater im Auftrag der Schletter Gruppe, und Winfried Wahl, Senior Manager RRC Power Solutions, in dieser Runde besonders überzeugt. Eine Gruppe engagierter Menschen, die Steckermodule verkaufen wollen oder sie einfach nur gut finden, will die Normen endlich so ändern, dass der Einsatz der Geräte nicht nur sicher ist, sondern vollkommen legal wird. Sie wollen damit die Energiewende in die Städte bringen.

„Wir wollen, dass jede und jeder an der Energiewende teilnehmen kann, ohne sich dabei in einer rechtlichen Grauzone zu bewegen.“

– sagt Marcus Vietzke, einer der Aktiven und Initiator der Gruppe. Marcus Vietzke hat an der HTW Berlin Umwelttechnik und Regenerative Energien studiert und ist einer derjenigen, die ein Steckdosenmodul entwickelt haben. Das möchte er mit seinem Start-up Indielux vertreiben. Inzwischen ist die Gruppe, in der Ingenieure, Wissenschaftler, Rechtsanwälte, Energieblogger und Unternehmer ehrenamtlich mitarbeiten, unter das Dach der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie geschlüpft, die sich schon länger für die Geräte einsetzt und sich mit Normungsarbeit auskennt. Da die Arbeit, Normen zu diskutieren und zu verändern, oft zu einer Innovation dazugehört, hat die Jury der Gruppe gemeinsam den pv magazine award in der Kategorie „top innovation“ verliehen. Die Diskussion geht darum, ob dadurch die Sicherheit gefährdet ist oder ob die Sicherheitsreserven der Leitung ausreichen. Da es dazu keine Primärliteratur gebe, hätten sie eigene Messungen vornehmen müssen, um das Risko zu bewerten, sagt Vietzke.

pv-magazine.de, 3. November 2016

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Kategorien: Pressespiegel