Das Prinzip klingt ein wenig subversiv – und so hat sich der Name „Guerilla-Photovoltaik“ etabliert: Statt eine Solarstromanlage fest anzuschließen, kauft man sich Module mit integriertem Wechselrichter und steckt sie einfach in die nächstbeste Steckdose. Um das Konzept auch in Deutschland rechtlich korrekt abzusichern, drängen Ingenieure darauf, die entsprechenden technischen Normen zu definieren. Ein runder Tisch soll nun nach einer tragfähigen Lösung suchen. Er soll Hersteller und Normungsexperten zusammenbringen.

„In den Normungsgremien sind die Hersteller dieser Geräte ja bisher kaum vertreten.“

– sagt der Koordinator der AG Stecker-PV der DGS Berlin/Brandenburg, Marcus Vietzke. Und er ergänzt:

„Wir werden, wie schon in der Vergangenheit, mit Gutachten und Studien belegen, dass der Betrieb von Stecker-Solar-Geräten auch in Deutschland über den Schukostecker und die Haushaltssteckdose sicher möglich ist.“

taz.de, 29. Oktober 2016

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Kategorien: Pressespiegel