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Stecker-Solar-Geräte bis 2,6 Ampere – also etwa 630 Watt Photovoltaik-Leistung – können gefahrlos von Laien angeschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des PI Photovoltaik-Instituts Berlin in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und Indielux. Auch die Brandwahrscheinlichkeit an fehlerhaft ausgeführten Elektroinstallationen und gealterten Kontaktstellen steige nicht signifikant. Dagegen sinke die Wahrscheinlichkeit an den Folgen der Stromerzeugung umzukommen erheblich, wie Marcus Vietzke von der DGS erklärt:

„Wenn wir 1,5 Terawattstunden im Jahr mit Stecker-Geräten erzeugen, könnte es nach 95 Jahren zu einem zusätzlichen Brandopfer kommen. Wenn wir die gleiche Energie aus Kohle bereitstellen, sterben in diesem Zeitraum 1.756 Menschen an den freigesetzten Giftstoffen, wie unsere Studie zeigt.“

Beim Einsatz eines Wechselrichters bestehe auch kein Risiko eines elektrischen Schlags am Schukostecker, so der DGS-PVplug-Koordinator weiter. Mit der Untersuchung des PI Photovoltaik-Instituts Berlin würden nun die positiven Ergebnisse aus Studien des SGS und TÜV Austria sowie des Fraunhofer ISE komplettiert.

„Vom Bürger können auch heute schon Stecker-Solar-Geräte ohne Risiko eingestöpselt werden. Seit dem ein Verfahren der Bundesnetzagentur mittlerweile klargestellt hat, dass beim Einsatz von normgerechten Wechselrichtern die Zuständigkeit der jeweiligen Netzbetreiber am Zähler endet, wird die Normung allenfalls den Brief ändern, den er von seinem Netzbetreiber bekommt.“

pv-magazine.de, 24. Mai 2017

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Kategorien: Pressespiegel