
Die Norm verlangt, dass der „maximale Sicherungsstrom plus der Strom vom Steckersolargerät kleiner sein muss als die Stromtragfähigkeit der Leitung.“ Bedeutet in der Praxis: Vor Anschluss einer Stecker-Solaranlage muss ein Elektriker diese überprüfen. Mit dem Stromwächter nutzt indielux nun die Möglichkeiten der Norm geschickt aus. Diese erlaubt den Anschluss einer entsprechenden Stromerzeugungseinrichtung, wenn es eine „sichere Kommunikation zwischen dieser und der netzseitigen Schutzeinrichtung“ gibt. Ungelöst ist dann aber eine andere Schwierigkeit: Der VDE empfiehlt die Nutzung einer Wieland-Einspeisesteckdose. Vorteil: Diese hat keine berührbaren Kontakte im Vergleich zum Schuko-Stecker. Doch auch hierfür bietet die Lösung, die indielux unter der Marke ready2plugin vertreibt, eine Antwort: Weil der Stromwächter in Echtzeit den Stromverbrauch und die Einspeisung von der Solaranlage überwacht, ist die Einspeisung von bis zu 1.800 Watt – also die volle Ausnutzung der Leistungsreserve – möglich. Mehr Leistung nutzbar machen ist aber für die Wirtschaftlichkeit der Stecker-Solaranlage entscheidend. Daher bietet indielux künftig einen Stromspeicher an, der über die Steckdose angeschlossen werden kann. Der Stromwächter kommuniziert mit dem Speicher. Mit dem Steckdosenspeicher ist es dann möglich, Solarmodule mit bis zu 3.800 Watt anzuschließen. indielux erleichtert den Aufbau der Solaranlage, und ersetzt den Elektriker. Das kann die Energiewende entscheidend voranbringen, weil es derzeit schwierig und teuer ist, überhaupt einen Elektriker oder Solarteur zu finden.
CleanThinking.de – Magazin für Cleantech [Jendrischik PR], 11 . September 2022