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In Deutschland ist es erlaubt, Stecker-Solar-Geräte bis 600 Watt AC-Leistung an Steckdosen normaler Haushaltsstromkreise anzuschließen. Indielux hat jedoch einen Einspeisewächter entwickelt, der mehr ermöglichen soll. Er ist die erste praktische Anwendung der „ready2plugin“-Technologie, die das Unternehmen mittlerweile zur Marktreife entwickelt hat. Damit können stromerzeugende Geräte wie Photovoltaik-Anlagen und Speicher bis 1800 Watt an Steckdosen angeschlossen werden, ohne die gültigen Normen zu verletzen. Die Installationsnorm DIN VDE 0100-551 macht bislang die Prüfung der Leitungsreserve und die Kennzeichnung der Einspeisesteckdose mit dem maximal zulässigen Strom durch eine Elektrofachkraft notwendig. Allerdings sind zu den meisten Zeitpunkten große Reserven für die Einspeisung vorhanden, welche von klassischen Stecker-Solar-Geräten durch die normativen Vorgaben nicht genutzt werden können. In diese Lücke springt die „ready2plugin“-Technologie und macht diese dynamische Leitungsreserve nutzbar. Nun soll der Einspeisewächter in die Serienproduktion gehen. Dazu startete Indielux ein Crowdfunding auf der Plattform „Kickstarter“.

pv-magazine.de, 4. Juli 2022

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Kategorien: Pressespiegel