
Solarlobby mahnt die Stromnetzbetreiber: Sie sollen das veränderte verbraucherfreundliche Regelwerk für Mini-Module endlich anwenden.
„Netzbetreiber, die nach Inkrafttreten der neuen Installationsnorm im Mai 2018 noch immer behaupten, dass der Anschluss von Solargeräten im Endstromkreis unzulässig ist, bauen gesetzeswidrige Marktbarrieren auf.“
– sagte Marcus Vietzke von der DGS. Diesen Firmen drohten Briefe von der Bundesnetzagentur oder Abmahnungen von Anbietern. Die eng mit der DGS verflochtene Firma „Indielux“ bietet ein Computerprogramm an. Es soll verhindern, dass der produzierte Strom versehentlich ins Stromnetz außerhalb des eigenen Haushalts gelangt.
taz.am Wochenende, 16. Juni 2018